[Neuerscheinung] Ostfrieslandkrimi: Privatdetektivin Henriette Honig ermittelt in "Das tote Kind" von Ele Wolff!

Lasst Euch von einer neuen Ermittlerin begeistern - Henriette Honig, Privatdetektivin in "Das tote Kind", dem neuen Ostfrieslandkrimi von Ele Wolff!

Seitenzahl: 109 Seiten 
AusgabeEBook
ISBN: 9783955733179
Preis: 3,99 Euro


Kurzbeschreibung:
Ein totes Kind im Heseler Wald, erstickt und abgelegt! Es ist nicht lange her, da erschütterte diese grausame Nachricht ganz Ostfriesland.
Der Großvater der kleinen Fenna beauftragt die Privatdetektivin Henriette Honig, Nachforschungen anzustellen, denn sein eigener Sohn – Fennas Vater – steht unter Verdacht! In der Tat wirkt Arnold Weerts äußerst herzlos, aber ist er in der Lage, seine eigene kleine Tochter zu töten, und warum? Es könnte aber auch Rache im Spiel sein, denn der Vater des Kindes hat sich durch dubiose Geschäftsmethoden viele Feinde gemacht. Bei ihren Ermittlungen stößt Henriette auf einige Ungereimtheiten, und der Fall nimmt schließlich eine unerwartete Wendung ...


Der Ostfriesenkrimi "Das tote Kind" (ISBN 978-3-95573-317-9) von Ele Wolff kann bei allen bekannten E-Book Shops erworben werden.

Und natürlich haben wir hier auch einen ersten Blick ins Buch für Euch:

[...]»Also«, begann Enno Weerts erneut. »Ich glaube, die Polizei verdächtigt meinen Sohn immer noch, seine Tochter getötet zu haben.«
»Das tut mir leid.« Henriette rutschte auf ihrem Stuhl nach vorne. Sie räusperte sich. »Wie alt war denn Ihre Enkelin?«
»Drei Jahre alt. Sie war doch noch so klein.«
»Erzählen Sie mir mehr«, forderte Henriette Enno Weerts auf. Sie musste sich bemühen, einen sachlichen Ton zu finden. Ein totes Kind. Das würde nicht einfach werden. Das war etwas anderes, als entlaufene Ehemänner zu finden oder einem Versicherungs-betrug auf die Schliche zu kommen.
»Es war im letzten Jahr zwischen Weihnachten und Sylvester.« Enno Weerts lehnte sich ein wenig zurück. »Meine Frau und ich hatten unseren Sohn besucht. Er lebt mit seiner Familie hier in Leer. Meine Frau hatte jede Menge Neujahrskuchen gebacken. Wir wollten unseren Kindern welche vorbeibringen.«
Henriette hatte sich über ihr schlaues Buch gebeugt und machte sich Notizen. Das handhabte sie schon immer so. Allzu oft werden wichtige Details vergessen, hatte ihr Vater ihr ans Herz gelegt. »Schreib es lieber gleich auf. Es könnten wichtige Informationen dabei sein.«
Der Rat ihres Vaters, der selbst jahrzehntelang hier im Haus als Privatermittler in Ostfriesland gearbeitet hatte, war goldrichtig gewesen. Im Laufe der Jahre hatte sich Gregor Honig eine Stammkundschaft aufgebaut. Reeder und andere Unternehmer bedienten sich seiner Erfahrung. Unterstützt wurde seine
Seriosität auch durch die Erfindung eines Partners in der Detektei. »Zwei Leute strahlen mehr Kompetenz aus als ein Mann alleine«, war sein Motto, welches Henriette Honig selbst-verständlich übernommen hatte.
»Erzählen Sie ruhig weiter, Herr Weerts.« Henriette sah jetzt ihren Klienten an.
»Also, wir haben Kaffee getrunken und Neujahrskuchen gegessen. Die kleine Fenna hat sich über unser Geschenk gefreut.«
»Was hatten Sie ihr denn mitgebracht?«
»Einen Hampelmann aus Stoff mit einer Spieluhr drin. Wenn man an der Kordel zog, kam das Lied La Le Lu. Sie kennen das ja sicher. Ein Kinderlied. Meine Frau hatte das für die Kleine ausgesucht.« Er griff in seine Jackentasche und holte ein Taschentuch heraus. Fahrig tuppte er sich in die Augenwinkel. »Später sagte mein Sohn, sie müssten uns etwas sagen.« Er stopfte das Taschentuch wieder in seine Jackentasche. »Erst
wollten sie nicht mit der Sprache raus. Aber dann sagten sie uns, dass sie sich scheiden lassen wollten.«
»Das war für Sie bestimmt nicht schön.«
Enno Weerts nickte. »Meine Frau hat die ganze Nacht natürlich kein Auge zugemacht. Morgens um kurz nach sieben rief dann mein Sohn an und sagte, dass Fenna verschwunden sei.«
»Haben Sie die Polizei gerufen?«
»Das hat mein Sohn gemacht. Wir sind sofort hingefahren. Die Polizei war schon da.«
»Was geschah mit Ihrer Enkelin? Können Sie sich noch erinnern, was die Polizei vorOrt gesagt hat?«
Enno Weerts kniff die Augen zusammen und überlegte angestrengt. »Es war das totale Durcheinander. Ich weiß nur noch, dass das Fenster des Kinderzimmers offen gewesen
sein soll.« [...]

Wir wünschen Euch ein spannendes Lesevergnügen mit unserer Neuerscheinung!

Euer Klarant- Team!

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